Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Junioren-Fördergemeinschaft Ottheinrichstadt Neuburg 2005 e.V.“, kurz „JFG Neuburg“.

(2) Der Verein wurde auf Initiative der Vereine BSV Neuburg, SpVgg Unterstall/Joshofen, VfR Neuburg, SC Ried und SC Feldkirchen gegründet. Aktive Stammvereine sind: SpVgg Joshofen/Bergheim, SC Feldkirchen und VfR Neuburg. Als Vereinsfarben wurden weiß, blau und rot festgelegt.

(3) Der Verein hat seinen Sitz in Neuburg a.d. Donau und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt unter der Nummer VR 10935 eingetragen.

(4) Das Geschäftsjahr läuft vom 01. Januar bis 31. Dezember.

(5) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e. V. (BLSV). Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen zum Verein wird die Zugehörigkeit der Einzelpersonen zum Bayerischen Landes-Sportverband e.V. vermittelt.

(6) Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Fußball-Verbandes e.V. (BFV).

(7) Der Verein erkennt mit der Aufnahme in den BFV und BLSV die Satzung und Ordnungen des BFV, die darauf gestützten Anordnungen und Beschlüsse und sonstigen Entscheidungen sowie die einschlägigen Bestimmungen der Satzung und Ordnungen des DFB, die Grundsätze des Amateursports, des Lizenzspieler-Statuts und sonstige durch die Entwicklung sich ergebende Änderungen bzw. Ergänzungen der bisherigen Bestimmungen, ferner die sich aus der Mitgliedschaft des BFV bei der Dachorganisation (BLSV) ergebenden Pflichten und Folgen für den Verein als solchen und seine Mitglieder als bindend an.

Der Verein haftet auch für die Verpflichtungen seiner Mitglieder, die sich aus der Mitgliedschaft des Vereins beim BFV ergeben.

§ 2 Zweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung des Jugend-Fußballsports und aller damit verbundenen körperlichen Ertüchtigungen.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen im Breiten- und Wettkampfsport verwirklicht.

(4) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Vergütungen für die Vereinstätigkeit

(1) Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt, soweit nicht diese Satzung etwas anderes bestimmt.

(2) Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer angemessenen – auch pauschalierten – Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a Einkommensteuergesetz ausgeübt werden.

(3) Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Absatz (2) trifft die Vorstandschaft nach § 9 Abs. 2 dieser Satzung. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.

(4) Die Vorstandschaft ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.

(5) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist die Vorstandschaft ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

(6) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.

(7) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.

(8) Von der Vorstandschaft kann beschlossen werden, die Aufwandsentschädigung nach Absatz 2 und den Aufwendungsersatz nach Absatz 6 im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten auf Pauschalbeträge und Pauschalsätze zu begrenzen.

(9) Weitere Einzelheiten regelt die Finanzordnung des Vereins, die von der Gesamtvorstandschaft in der Geschäftsordnung nach § 12 dieser Satzung erlassen und geändert wird.

§ 5 Mitgliedschaft, Stammverein und Stimmrecht

(1) Die laut § 1 Abs. 2 der Satzung aktiven Stammvereine werden von ihrem jeweiligen Vereinsvorsitzenden mit Sitz und Stimme vertreten. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag von später beitretenden Stammvereinen entscheidet die Gesamtvorstandschaft. Später beitretende Stammvereine werden mit der Aufnahme den bisherigen Stammvereinen in ihrem Status gleichgestellt. Die Aufnahme und das Ausscheiden von Stammvereinen richtet sich nach § 15a Abs. 10 und Abs. 12 der Jugendordnung BFV.

(2) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Für Mannschaftsangehörige ist die Mitgliedschaft in einem der Stammvereine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der JFG Neuburg.

(3) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Vorstandschaft. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift der/des gesetzlichen Vertreter/s.

(4) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann schriftlich Widerspruch eingelegt werden. Über den Widerspruch entscheidet die Gesamtvorstandschaft. Bei einer Ablehnung ist die Gesamtvorstandschaft nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für ihre Entscheidung mitzuteilen.

(5) Mitglieder haben erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres passives Wahlrecht. Das aktive Wahlrecht haben alle Mitglieder bereits mit Vollendung des 16. Lebensjahres.

(6) Damit Mitglieder unter 18 Jahren dieses Wahlrecht nutzen können, muss für den Einzelfall eine Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s vorliegen. Liegt die Zustimmung nicht vor, obliegt es grundsätzlich dem gesetzlichen Vertreter, das Stimmrecht auszuüben, gleichgültig ob der gesetzliche Vertreter Vereinsmitglied ist oder nicht.

(7) Ansonsten ist die Übertragung des Stimmrechtes nicht möglich.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft und Ordnungsmaßnahmen

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Die Mitgliedschaft endet ebenso mit dem Erreichen des Endes der Spielberechtigung für Juniorenmannschaften, sofern vom Mitglied nicht ausdrücklich erklärt wird, dass die Mitgliedschaft weiterhin bestehen bleiben soll. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft enden automatisch die von dem Betroffenen ausgeübten Vereinsämter. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Stammverein endet gleichzeitig die Mitgliedschaft in der JFG Neuburg.

(2) Der der Vorstandschaft gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat möglich. Der schriftlich zu erklärende Austritt eines Stammvereins ist jederzeit zum Ende des vom BFV festgesetzten Spieljahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten möglich.

(3) Ein Mitglied, auch ein Stammverein, kann aus der JFG Neuburg auf Antrag eines anderen Mitglieds oder eines Organs ausgeschlossen werden,

a) wenn das Mitglied trotz schriftlicher Mahnung seiner Beitragspflicht nicht nachgekommen ist,

b).wenn das Mitglied in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt,

c) wenn das Mitglied wiederholt in grober Weise gegen die Vereinssatzung und/oder Ordnungen bzw. gegen die Interessen des Vereins oder gegen Beschlüsse und/oder Anordnungen der Vereinsorgane verstößt,

d) wenn es sich unehrenhaft verhält, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Vereinslebens,

e) wenn das Mitglied die Amtsfähigkeit (§ 45 StGB) verliert.

(4) Über den Ausschluss entscheidet die Gesamtvorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Übt das Mitglied ein Amt in einem Vereinsorgan aus oder handelt es sich um einen Stammverein, so entscheidet in Abweichung von Satz 1 die Mitgliederversammlung über den Ausschluss. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Ausschlussbeschluss ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Der Vorstand muss innerhalb von weiteren zwei Monaten nach Eingang der Anrufung eine Mitgliederversammlung dazu einberufen. Diese entscheidet dann endgültig.

Der Betreffende kann den Ausschlussbeschluss des zuständigen Organs binnen eines Monats gerichtlich anfechten. Die Anfechtung hat keine aufschiebende Wirkung.

Nimmt das Mitglied die Möglichkeit des vereinsinternen Anfechtungsverfahrens nicht fristgemäß wahr und/oder ficht das Mitglied den Ausschlussbeschluss nicht binnen eines Monats nach Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung gerichtlich an, so wird der Beschluss wirksam. Eine gerichtliche Anfechtung ist dann nicht mehr möglich. Die Frist beginnt jeweils mit Zustellung des Ausschlussbeschlusses und des vereinsintern, zweitinstanzlich entscheidenden Organs zu laufen.

(5) Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann die Gesamtvorstandschaft ihren Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären.

(6) Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vorstand bei Vorliegen einer der in Abs. 3 für den Vereinsausschluss genannten Voraussetzungen mit folgenden Ordnungsmaßnahmen belegt werden:

a) Verweis

b) Ordnungsgeld, das der Vorstand in angemessener Höhe festlegt. Die Obergrenze liegt bei 250,00 €.

c) Ausschluss für längstens ein Jahr an der Teilnahme an sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört.

d) Betretungs- und Benutzungsverbot für längstens ein Jahr für alle vom Verein genutzten Sportanlagen und Gebäude.

(7) Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes oder per Boten zuzustellen; die Wirkung des Ausschlussbeschlusses tritt jedoch bereits mit der Beschlussfassung ein.

(8) Bei Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitglied­schaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon jedoch unberührt.

§ 7 Beiträge und Vereinsmittel

(1) Die JFG Neuburg erhält von den Stammvereinen Zuwendungen zur Erfüllung ihrer Aufgaben. Die Zusammensetzung und Höhe dieser Zuwendungen werden in der Geschäftsordnung geregelt.

(2) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Betrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über ein Stundungs- oder Erlassgesuch entscheidet die Vorstandschaft.

(3) Jedes Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Bankverbindung und der Anschrift mitzuteilen. Diese Daten werden unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen dem Stammverein, aus dem das Mitglied kommt, zur Verfügung gestellt.

(4) Bei Eintritt im zweiten Halbjahr wird der Beitrag halbjährlich berechnet.

(5) Die Mitglieder können ferner zu sonstigen finanziellen Leistungen verpflichtet werden, sofern die Mitgliederversammlung dies mit zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen beschließt.

§ 8 Organe des Vereines

Organe des Vereines sind:

  • der Vorstand nach § 26 BGB
  • die Vorstandschaft
  • die Gesamtvorstandschaft
  • die Mitgliederversammlung

§ 9 Vorstand, Vorstandschaft und Gesamtvorstandschaft

(1) Der Vorstand nach § 26 BGB besteht aus dem

  • 1. Vorsitzenden
  • 2. Vorsitzenden
  • 3. Vorsitzenden

und vertritt gerichtlich und außergerichtlich, jeweils einzeln vertretungsberechtigt, den Verein.

(2) Die Vorstandschaft besteht aus dem

  • 1. Vorsitzenden,
  • 2. Vorsitzenden,
  • 3. Vorsitzenden,
  • Schriftführer,
  • Kassier und
  • Jugendleiter der JFG Neuburg.

(3) Die Vertretungsmacht des Vorstands ist in der Weise beschränkt, dass er bei Rechtsgeschäften von mehr als 3.500,00 € pro Rechtsgeschäft (z.B. Kaufvertrag, Arbeitsvertrag) verpflichtet ist, die Zustimmung der Gesamtvorstandschaft einzuholen. Im Übrigen gibt sich die Gesamtvorstandschaft eine Geschäftsordnung mit Geschäftsverteilung.

(4) Die Gesamtvorstandschaft besteht aus

  • der Vorstandschaft nach Abs. 2,
  • dem jeweiligen Vereinsvorstand der beteiligten Stammvereine,
  • dem jeweiligen Jugendleiter der beteiligten Stammvereine und
  • dem jeweiligen Beauftragten / vertretungsberechtigten Mitglied der beteiligten Stammvereine.

(5) Die Vorstandschaft wird durch den Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Sie bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl der Vorstandschaft im Amt. Mitglieder der Gesamtvorstandschaft können ihr Amt jederzeit niederlegen, sofern dies nicht zur Unzeit erfolgt. Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft vor Ablauf der Amtsperiode aus, so ist von der Gesamtvorstandschaft für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandschaftsmitglied kommissarisch zu ernennen.

(6) Verschiedene Ämter in der Vorstandschaft können von der gleichen Person nur dann wahrgenommen werden, wenn ein Vorstandschaftsmitglied frühzeitig ausscheidet und dieses Amt durch eine nachträgliche Ernennung im Gesamtvorstand nicht besetzt werden kann. Das gilt jedoch nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung. Insbesondere können jedoch Vorstandschaftsmitglieder kein weiteres Amt in einem Aufsichtsorgan des Vereines wahrnehmen.

(7) Die Einberufung zur Sitzung der Vorstandschaft oder der Gesamtvorstandschaft erfolgt durch den Vorstand. Mit der schriftlichen Einberufung oder Einberufung per E-Mail ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben.

Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Gesamtvorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder, aber gleichzeitig auch mehr als die Hälfte der Vertreter der Stammvereine anwesend sind. Jedes Mitglied der Vorstandschaft und der Gesamtvorstandschaft hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden der JFG, bei dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden.

Beschlüsse sind in einem Protokoll festzuhalten.

(8) Vorstandschaftsmitglieder nach § 9 Abs. 2 können nur Vereinsmitglieder werden.

§ 10 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung findet als ordentliche Mitgliederversammlung einmal in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres statt. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(2) Die Mitgliederversammlung findet als außerordentliche Mitgliederversammlung statt, wenn

  • der Vorstand dies in einer ordnungsgemäß einberufenen Sitzung beschließt,
  • die Gesamtvorstandschaft dies in einer ordnungsgemäß einberufenen Sitzung beschließt oder
  • dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.

Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

(3) Die Einberufung zur ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt spätestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin, die Einberufung zur außerordentlichen Mitgliederversammlung spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin.

Die ordnungsgemäße Einberufung erfolgt durch:

  • Einladung per E-Mail (elektronische Post), ersatzweise
  • Schriftliche Einladung, falls keine E-Mail zugestellt werden kann.

Mit der schriftlichen Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung bekannt zu geben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Änderungsanträge zur Satzung sind durch Angaben von Paragraph, Absatz, alter Text und neuer Text zu bezeichnen.

Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Mitgliederversammlungen sind unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurden.

(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Ja- und Nein-Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimme werden gesondert gezählt.

Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung aller anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

(5) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied der Vorstandschaft geleitet. Ist kein Vorstandschaftsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

(6) Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(7) Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Wahl und Abberufung der Vorstandschaft sowie Entlastung der Vorstandschaft

b) Wahl und Abberufung der zwei Kassenprüfer, Entgegennahme des Kassen- und Jahresberichtes, der Haushaltsplanung

c) Beschlussfassung über Änderung der Satzung, über Vereinsauflösung und über Vereinsordnungen und Richtlinien

d) Beschlussfassung über das Beitragswesen

e) Beschlussfassung über die Rücklagenbildung

f) Beschlussfassung über Ehrungen von Mitgliedern und Sponsoren

g) Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag der Vorstandschaft

h) Beschlussfassung über Ausschluss von Mitgliedern

i) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach Gesetz ergeben bzw. Gegenstand der Tagesordnung sind.

(8) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift mit den gesetzlichen Vorgaben aufzunehmen. Diese ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 11 Kassenprüfung

(1) Die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählten zwei Prüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereines in rechnerischer und sachlicher Hinsicht mindestens einmal jährlich. Den Kassenprüfern sind sämtliche relevanten Unterlagen und Informationen zur Verfügung zu stellen. Über das Ergebnis ist jährlich in der Mitgliederversammlung zu berichten.

(2) Sonderprüfungen sind möglich.

(3) Art und Umfang der Kassenprüfung sowie die Veranlassung von Sonderprüfungen sind in der Finanzordnung geregelt.

§ 12 Geschäftsordnung

(1) Die Gesamtvorstandschaft regelt Vorgaben der Satzung, die Aufgabenverteilung, die Finanz- und Beitragsordnung, die Ehrenordnung u.a. in einer Geschäftsordnung.

(2) Die Geschäftsordnung ist für alle Mitglieder der Gesamtvorstandschaft bindend.

§ 13 Haftung

(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger, deren Vergütung 500,00 € im Jahr nicht übersteigt, haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

(3) Die Haftung des Vorstands wegen schuldhafter Schlechterfüllung seines Auftrags wird ausgeschlossen, soweit der Vorstand nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat. Dies gilt auch für die Haftung gegenüber den Mitgliedern des Vereins. Ist ein Vorstand einem anderen zum Ersatz eines in Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten verursachten Schadens verpflichtet, so kann er von dem Verein die Befreiung von der Verbindlichkeit verlangen. Abs. 3 Satz 3 gilt nicht, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde.

§ 14 Datenschutz

(1) Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines und der Verpflichtungen, die sich aus der Mitgliedschaft im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und aus der Mitgliedschaft in dessen zuständigen Sportfachverbänden ergeben, werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten von Vereinsmitgliedern digital gespeichert: Name, Adresse, Telefonnummern, E-Mailadressen, Geburtsdatum, Geburtsort, Geschlecht, Bankverbindung, Nationalität, Stammverein, bisheriger Verein. Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.

(2) Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

(3) Als Mitglied des BLSV ist der Verein verpflichtet, im Rahmen der Bestandsmeldung folgende Daten seiner Mitglieder an den BLSV zu melden: Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht, Sportartenzugehörigkeit. Die Meldung dient zu Verwaltungs- und Organisationszwecken des BLSV. Soweit sich aus dem Betreiben bestimmter Sportarten im Verein eine Zuordnung zu bestimmten Sportfachverbänden ergibt, werden diesen für deren Verwaltungs- und Organisationszwecke bzw. zur Durchführung des Wettkampfbetriebes die erforderlichen Daten betroffener Vereinsmitglieder zur Verfügung gestellt.

(4) Zur Wahrnehmung satzungsgemäßer Mitgliederrechte kann bei Verlangen der Vorstand gegen die schriftliche Versicherung, dass die Adressen nicht zu anderen Zwecken verwendet werden, Mitgliedern bei Darlegung eines berechtigten Interesses Einsicht in das Mitgliederverzeichnis gewähren.

(5) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden personenbezogene Daten, soweit sie die Kassengeschäfte betreffen, entsprechend der steuerrechtlich bestimmten Fristen aufbewahrt.

(6) Das Veröffentlichen von Fotos von Mitgliedern ist grundsätzlich erlaubt. Jedoch kann dies das betroffene Mitglied schriftlich untersagen.

§ 15 Auflösung des Vereines

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der stimm­berechtigten Vereinsmitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von vier Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Eine einfache Stimmenmehrheit reicht dann aus. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen.

In der Auflösungsversammlung bestellen die Mitglieder die Liquidatoren, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.

(2) Die JFG Neuburg ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufzulösen, wenn zu Beginn eines vom BFV festgesetzten Spieljahres weniger als zwei Stammvereine Mitglied in der JFG sind.

(3) Das nach Auflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vermögen fällt mit der Maßgabe, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden, an die zum Zeitpunkt der Auflösung beteiligten und als gemeinnützig anerkannten Stammvereine zu gleichen Teilen oder für den Fall dessen Ablehnung an die Stadt Neuburg a.d. Donau.

(4) Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Der neue Rechtsträger muss ebenfalls als gemeinnützig anerkannt sein und das Vereinsvermögen für die Förderung des Sports im Sinne der Satzung verwenden.

(5) Ist wegen Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit die Liquidation des Vereinsvermögens erforderlich, sind die zu diesem Zeitpunkt im Amt befindlichen Vereinsvorsitzenden die Liquidatoren; es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt auf einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung über die Einsetzung eines anderen Liquidators mit Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

§ 16 Sprachregelung

Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereines bei Funktions­bezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.

§ 17 Ermächtigung

(1) Der Gesamtvorstand wird ermächtigt, redaktionelle Änderungen der Satzung, notwendige Änderungen oder Ergänzungen, die zum Erlangen oder der Erhaltung der Gemeinnützigkeit erforderlich sind und solche Änderungen, die behördlich angeordnet werden, selbstständig ohne Beschluss der Mitgliederversammlung vorzunehmen.

(2) Die Gesamtvorstandschaft kann mit einfacher Stimmenmehrheit Ordnungen erlassen.

(3) Der Verein kann sich Ordnungen geben.

§ 18 Inkrafttreten

Die Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 07.06.2016 geändert und in der vorliegenden Fassung beschlossen. Die Änderung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

(Stand 07.06.2016)